| Raumfahrt | Dieser Text beschreibt Raumfahrt. Der untere Text beinhaltet die Raumfahrt Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Raumfahrt Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Raumfahrt fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Raumfahrt möglichst ausführlich zu halten.
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Raumfahrt ArtikelAls Raumfahrt bezeichnet man Reisen oder Transporte in oder durch den Weltraum. Der Übergang zu dem Weltraum lässt sich naturgemäß nicht exakt definieren. Die FAI hat aber eine definierte Grenzhöhe von 100 Kilometern festgelegt. Die klassische Trennung zwischen Luft- und Raumfahrt wird durch die weitergehende technische Entwicklung der Raumfahrzeuge aufgeweicht.
Man unterscheidet zwischen der bemannten Raumfahrt, bei der Menschen die Reise in den Weltraum antreten, und der unbemannten Raumfahrt, die lediglich Satelliten und Sonden in den Weltraum befördert.
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(siehe auch Geschichte der Raumfahrt)
Buch-Tipp: ADAC autotest Gebrauchtwagen 2008 Die Beschreibung für das Buch " ADAC autotest Gebrauchtwagen 2008" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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Obwohl schon lange die Vorstellung von Reisen zu dem Mond oder anderen Planeten und Sternen bestand, wurde erst in dem 20. Jahrhundert mit der Entwicklung der Raketentechnik eine brauchbare und die bisher einzige Methode gefunden, die ausreichend lange so hohe Beschleunigung ermöglicht, dass ein dauerhaftes Verlassen des Planeten möglich wird.
Buch-Tipp: Das zweite Gedächtnis. Klasse! Hab "Das Zweite Gedächtnis" von Ken Follett gestern zu Ende gelesen und war begeistert! Follett hat einfach das Talent seine Leser zu fesseln, so dass diese das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, und eine Geschichte spannend zu erzählen!
Die Geschichte um den Wissenschaftler Luke, um den es in diesem Buch ging, und die Intrige,... |
Die theoretischen Grundlagen | |
Die theoretischen Grudlagen wurden u.a. von dem Russen K.E. Ziolkowski (1857-1935) gelegt, im er 1898 die mathematischen Grundprinzipien des Raketenantriebs formulierte (siehe Raketengrundgleichung). Der Amerikaner R.H. Goddard (1882-1945) experimentierte seit etwa 1910 mit Raketenmotoren, 1926 erfolgte durch ihn der Start der ersten Flüssigkeitsrakete. Hermann Oberth (1894-1989) stellte 1923 die Grundgleichung der Raketentechnik auf und zeigt mit dem Konzept des Stufenprinzips, wie man große Nutzlasten in die gewünschte Flugbahn bringen kann.
Diese Grundlagenforschung enthusiastischer Einzelpersonen bis Anfang der 30er Jahre war Grundstock für die Entwicklung zur Hochtechnologie, die ca. in Symbiose mit militärischen Interessen und staatlicher Finanzierung möglich war.
Buch-Tipp: Die weiße Pyramide. Außerirdische Spuren in Ostasien. Hoch interessant, jedoch fast ohne Pyramide! Das ist leider eine Tatsache! Wer mehr über diese "Weiße Pyramide" wissen möchte muss leider noch die Zeit abwarten in der die Chinesische Regierung dieses Gebiet für weitere Forschungen freigibt. Für diese Thematik werden leider ca. eine Hand voll Seiten benutzt (was ja auch nicht weiter... |
Militär und Industrie entdecken die Raumfahrt | |
Dieser Prozess setzte zunächst in dem Deutschen Reich ein, das in der neuen Technologie eine Möglichkeit erkannte, die Bestimmungen des Versailler Vertrags zu umgehen. Bis zu dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges entstand so der Forschungs- und Produktionskomplex Peenemünde unter Wernher von Braun, der schließlich die A4/V2-Rakete hervorbrachte und als verheerende Fernwaffe vor allem gegen London und Antwerpen eingesetzt wurde. Die Militärstrategen und Politiker der Sowjetunion und der Vereinigte Staaten Amerika erkannten das enorme Potential der Raketentechnik und versuchten, aus dem besetzten Deutschland nicht ca. Geräte und Blaupausen, sondern auch Know-How zu erbeuten. Damit begann bereits in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges ein Wettlauf zwischen den beiden Staaten, der Jahrzehnte andauern sollte.
Buch-Tipp: Ich hab einen Freund, der ist Astronaut Super als Einstieg Wie alle Bücher der ich-habe-einen-Freund-Reihe: Nicht zu viele Informationen und nicht zu wenig. Gehört zu den absoluten Lieblingsbüchern meiner Jungs (4), die jetzt wissen, wie die ersten Menschen auf dem Mond hießen :-) Ein paar Daten, ein paar Fakten, alles nett verpackt und schön gezeichnet. |
Der Wettlauf in das Weltall in dem Kalten Krieg | |
Im nun einsetzenden Kalten Krieg kam der Raumfahrt vor allem eine massenpsychologische und propagandistische Bedeutung zu. Neben dem offensichtlichen militärischen Wert wurde sie von den Zeitgenossen als Messlatte für die Leistungsfähigkeit und Fortschrittlichkeit der beiden konkurrierenden Systeme wahrgenommen.
Als Folge des so genannten Sputnikschock 1957 wurde der amerikanischen Öffentlichkeit schlagartig bewusst, dass die Sowjetunion den technologischen Rückstand fast vollständig aufgeholt hatte. Von diesem Zeitpunkt an wurde die Raumfahrt auch in den Vereinigte Staaten Amerika nach Kräften gefördert, und es kam zu einem regelrechten Wettkampf. Die UdSSR erbrachte dabei zahlreiche bedeutende Erstleistungen. Am 12.04 1961 umkreiste Juri Alexejewitsch Gagarin als erster Mensch in dem Weltall die Erde und sie landete 1959 und 1966 mit Lunik 2 und Luna 9 erstmals auf dem Mond. Dagegen konzentrierten sich die Anstrengungen der Vereinigte Staaten Amerika unter Präsident Kennedy auf die bemannte Mondlandung, die am 20.07 1969 mit einer halben Milliarde TV-Zuschauern das vielleicht größte Medienereignis zur Zeit des Kalten Krieges war.
Obwohl die zivile Raumfahrtbehörde NASA in dem Mittelpunkt der Öffentlichkeit stand und steht, wurde die Entwicklung der Raumfahrt abseits der öffentlichkeitswirksamen Prestigeprojekte ausschließlich von militärischen Erwägungen bestimmt. Etwa drei Viertel aller Satellitenstarts bis heute dienten militärischen Zwecken. Die Vereinigte Staaten Amerika verfügten seit 1959 über Aufklärungssatelliten , seit 1960 über Wetter-, Navigations- und Frühwarnsatelliten .
Das beiderseits stetig anwachsende Atomwaffenarsenal mündete schließlich in dem nuklearen Patt. Dieser höchst bedrohliche Aspekt der Raumfahrt, der sich ab den 70er Jahren auch in einer stets stärker werdenden Friedensbewegung niederschlug, hatte eine Reihe von Abrüstungsverträgen (START-Verträge) und Abkommen zur Begrenzung strategischer Waffensysteme (ABM-Vertrag) zur Folge.
Die Sowjetunion führte ihre bereits in den 60er Jahren begonnenen Forschungen an Kopplungsmanövern, Langzeitflügen und Weltraumausstiegen von Kosmonauten über die erste Raumstation "Saljut 1" weiter bis zu gemeinsamen Kopplungsmanövern mit den Vereinigte Staaten Amerika 1975 und schließlich zur permanent bemannten Raumstation Mir.
Ab den 70er Jahren spielte die Kommerzialisierung der Raumfahrt bzw. aus der Raumfahrtforschung hervorgegangener Technologien eine stets größere Rolle. Beispiele sind Nachrichten- und TV-Satelliten, CD-Spieler und zahllose mikroelektronische und informatische Anwendungen bis hin zu GPS und Digitalfotografie.
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Kooperation und Globalisierung der Raumfahrt | |
Schon während der MIR-Ära konnte man eine verstärkte Kooperationsbereitschaft zwischen den Vereinigte Staaten Amerika und Russland beobachten. So dockte der Space Shuttle mehrmals an der alternden Raumstation an und trug damit wesentlich zu dem Erhalt bei.
Die gemeinsamen Bemühungen mündeten schließlich in der Planung und dem Bau der Internationalen Weltraumstation (ISS). Nach dem Absturz der Raumfähre Columbia und einer Strategieänderung bei der NASA ist die Zukunft der ISS nach 2010 aber nicht mehr gesichert, da man in den Vereinigte Staaten Amerika ab diesem Zeitpunkt mit dem Space Shuttle die ISS nicht mehr bedienen will.
Und so beschleunigt Russische Förderation nun den Bau des neuen Allround-Raumschiffes Clipper. Es soll vorbehaltlich der Finanzierung in dem Jahr 2010 fertig sein. Russische Förderations neuer Kosmosagentur-Chef Anatoli Perminow hat darum die europäische Weltraumorganisation ESA, sich an dem 350-Millionen-Dollar-Projekt zu beteiligen.
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Weitere Raumfahrtnationen |
Buch-Tipp: Rumpf- und Decksreparaturen (Praxiswissen (Delius Klasing)) (Praxiswissen (Delius Klasing)) Praxiswissen für interessierte Laien Ich möchte nicht sagen, das Leute mit zwei linken Händen, nach Studium dieses Buches, Rumpf- und Decks-Reperaturen durchführen können, aber der Autor führt die erforderlichen Kenntnisse und Methoden schrittweise ein, so das es einem handwerklich nicht unbegabten Menschen nicht schwer fällt, kleine und Größere... |
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Auch Brasilien versucht in dem Weltraum Fuß zu fassen. Bisher jedoch mit wenig Glück. 1997 stürzte eine Trägerrakete kurz nachdem Start in den Atlantik. 1999 musste eine Rakete kurz nachdem Abschuss zerstört werden und am 23.08 2003 forderte eine Explosion der Rakete VLS-1 auf dem Stützpunkt Alcantara in dem Bundesstaat Maranhao 21 Menschenleben. Bei einem Jahresetat von 30 Millionen US-Dollar ist selbst die Absicht, in dem Jahr 2006 wieder einen Satelliten aus eigener Kraft zu starten, ca. schwer erreichbar, alleine die Reorganisation nachdem Unfall kostet 100 Millionen US-Dollar.
Buch-Tipp: WahnsinnsWissen. Die unendliche Welt der Planeten Wahnsinn . . . wie heutzutage den Kindern Wissen näher gebracht wird. Welche Planeten gibt es nochmal in unserem Sonnensystem? In 9 übersichtlichen Kapiteln werden die einzelnen Planeten inklusive Eselsbrücke vorgestellt. Jedesmal gibt es am Ende einen zeitgemäßen Bezug, ob man z. B. einen Campingaufenthalt auf dem Jupiter planen sollte,... |
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Seit längerem hat auch China die Raumfahrt verstärkt gefördert. Am 15.10 2003 hat es den ersten Taikonauten (chinesische Nennung für einen Astronauten) mit einem Shenzhou-Raumschiff in die Erdumlaufbahn geschickt. Neben Russland und den Vereinigte Staaten Amerika ist China somit als drittes Land in der Lage, bemannte Raumflüge durchführen zu können. Der Schwerpunkt des Landes liegt nun auf der Errichtung einer eigenen Raumstation und eine unbemannte Mondmission bis zu dem Jahr 2020, der erste Start einer unbemannten Mondmission mit dem Namen Chang'e 1 soll noch vor dem Jahr 2007 stattfinden.
Buch-Tipp: Was ist was?, Bd.16, Planeten und Raumfahrt für das weltraumbegeisterte Kind ein Muß Dieses Kinder und Jugendbuch versucht dem interessierten jungen Leser soviel wie möglich über unser Sonnensystem und dessen Erforschung nahezubringen. Es beginnt mit der Geschichte der Astronomie und arbeitet sich dann weiter in die Materie ein. Der Autor vermittelt dabei weit mehr als das Allgemeinwissen,... |
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Erst in den 1980er Jahren erlangten auch andere Staaten eine zunehmende Bedeutung in der Raumfahrt. So hat Europa mit der Ariane-Rakete ein marktbeherrschende Stellung beim Transport von kommerziellen Satelliten in den Weltraum eingenommen, nach dem zuvor in der 1960er und 1970er Jahren die Entwicklung einer eigenen Trägerrakete mehr oder weniger erfolglos blieb.
Nachdem die ESA in den 1980er Jahren sehr eng mit den Vereinigte Staaten Amerika zusammenarbeitete, beispielsweise mit dem Spacelab-Projekt, ergaben sich nachdem Fall des Eisernen Vorhangs auch andere Kooperationsmöglichkeiten. Erste Schritte wurden durch den Besuch von europäischen Astronauten auf der Raumstation MIR vollzogen.
Buch-Tipp: Wir entdecken den Weltraum (Wieso? Weshalb? Warum?) Weltraum - gut abgehandelt Doch wir mögen das Buch sehr. Wir haben da unsere Planeten, die Sonne und der Mond sind schön erklärt. Die Saturnrakete kann man mit countdown starten, das Spaceshuttle ist da und auch die Astronauten. Ganz schön ist auch die Himmelsscheibe, die sicher noch zu dem Einsatz kommt. Einen Stern ziehe ich ab, denn mir fehlen... |
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Auch Indien verstärkt seine Raumfahrtaktivitäten und hat für 2007 den Start einer eigenen Mondsonde angekündigt. Die internationale Kooperation, vor allem mit den Vereinigte Staaten Amerika, spielt dabei in der Strategie eine große Rolle, so werden bei der unbemannten Mondmission auch zwei amerikanische Instrumente eingesetzt werden. Weitere Triebfeder der Entwicklung ist der jetzige Staatspräsident Abdul Kalam. Er war früher für die Entwicklung des Raketen- und Raumfahrtprogramms des Landes zuständig und gilt als Vater der indischen Raumfahrt.
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Im Januar 2004 kündigte der iranische Verteidigungsminister Ali Shamkhani an, dass sein Land innerhalb von 18 Monaten einen Satelliten starten werde.
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Israel führte 1988 den ersten erfolgreichen Start seiner Trägerrakete Shavit durch. Weitere Starts folgten 1990, 1994 (Fehlschlag) und 2002.
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In Japan wurden ebenfalls eigene Trägerraketen entwickelt. Die sehr visionär ausgerichtete Weltraumpolitik konnten aber bisher nicht vollständig in die Praxis umgesetzt werden. Stets wieder führten Rückschläge und Finanzprobleme zu Verzögerungen, obwohl die Bevölkerung in dem Gegensatz zu den Europäern den Projekten aufgeschlossener gegenüber steht.
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Nichtstaatliche Raumfahrt | |
Am 21.06 2004 erreichte mit SpaceShipOne zu dem ersten mal ein ausschließlich von nichtstaatlichen Organisationen finanzierter bemannter Flugkörper die als Grenze zu dem Weltraum definierte Höhe von 100 Kilometern. Es gab jedoch bereits früher entsprechende Projekte, zu dem Beispiel die deutsche OTRAG -Rakete.
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Grundlagenforschung und die allgemeine technische Innovation produzieren stets neue Materialien oder Verfahren, auf der auch neue Konzepte beruhen.
Kombinierte Luft- und Raumfahrzeuge oder der Weltraumlift sollen künftig die Startkosten weiter senken und der Raumfahrt zu dem wirtschaftlichen Erfolg verhelfen. Andere Techniken wie Ionentriebwerke oder Sonnensegel sollen es der Menschheit ermöglichen, schnell den interplanetaren Raum und eines Tages vielleicht sogar andere Sonnensysteme vorzustoßen.
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Große Erwartungen setzt man auch in Entwicklungen wie den kommerziellen Weltraumtourismus und andere Kommerzialisierungsversuche. Durch den Eintritt von China in den Club der bemannten Raumfahrt und eine Strategieänderung der Vereinigte Staaten Amerika in ihrer Raumfahrtpolitik Anfang 2004 erhoffen sich die Unternehmen und die Hauptverantwortlichen einen neuen Innovationsschub.
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Um Astronauten sicher in den Weltraum und wieder zurück zu transportieren, sind teure Sicherheits- und Lebenserhaltungssysteme notwendig. Aufgrund dieser Sachlage streiten Raumfahrtexperten, ob der Schwerpunkt der weiteren Entwicklung - immerhin bei wissenschaftlichen Missionen - nicht eher auf unbemannte Systeme gelegt werden soll.
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Ein bemannter Flug zu dem Mars steht für die kommenden Jahrzehnte in dem Fokus der Raumfahrtstrategen. Er ist das erklärte FernAbsicht der NASA und der ESA und das bisher ehrgeizigste Projekt der Raumfahrt überhaupt. Präsident George W. Bush stellte Anfang 2004 eine neue langfristige Planung für die NASA vor, die den Schwerpunkt hin zu bemannten Missionen zu dem Mond und zu dem Mars verlagerten. Europa hatte zuvor schon mit seinem Programm Aurora eine solche Planung aufgestellt.
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Neben dem Versuch, eine allgemeine philosophische Begründung für die Raumfahrt zu geben, definieren Wissenschaftler, Politiker und Philosophen Fernziele der Raumfahrtaktivitäten. Solche Fernziele sind: Energiegewinnung aus dem Weltraum, Rohstoffgewinnung außerhalb der Erde und die Kolonisierung anderer Planeten. Die Suche nach Leben außerhalb der Erde (siehe Exobiologie) rückte in den letzten Jahren stets mehr in den Fokus der Argumentationen.
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